Marie und Mathe – eine (Leidens)- Liebesgeschichte

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Marie und Mathe – eine (Leidens)- Liebesgeschichte
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Als ich Marie kennenlernte

– im Januar 2018 – in Thailand, Koh Phangan, Buritara, erlebte ich sie als unheimlich aufgewecktes, quirliges Mädchen -mit Einfallsreichtum und Power. Sie hatte immer gute Spielideen und war für jede verrückte Idee zu begeistern! Aber es dauerte nicht lange, da stellte sich heraus, dass es eine Sache gab, für die war sie ganz und gar nicht zu begeistern. Im Gegenteil – wenn es auch nur annähernd um Rechnen oder Mathe ging – ZACK – sah man nur noch ihren Lockenkopf um die nächste Ecke verschwinden!

Manchmal braucht es bunte Zöpfe für Mathe

Als Lehrerin interessierte mich natürlich, was dahintersteckte. Ich unternahm ein paar Anläufe, sie mehr oder weniger unauffällig in mathematische Inhalte oder Gespräche zu verwickeln. Was dabei herauskam war keine Überraschung: Marie war nie über das zählende Rechnen hinausgekommen. Schon in der ersten Klasse hatte sie Momente des Misserfolgs und der Scham erlebt. Im weiteren Verlauf von Schule und Weltreise hat sie einfach alles, was mit Mathe und Rechnen zu tun hatte abgeblockt.

Ihr Selbstbild: Mathe kann ich einfach nicht! Ihre Haltung: Mathe ist blöd!

Nur in wenigen Ausnahmesituationen hat sie sich darauf eingelassen etwas auszurechnen. Ich habe zwei davon erlebt: Einmal haben wir gemeinsam ausgerechnet, wie viel Geld sie noch braucht, um sich diese – (bei den Mädchen damals total angesagten) bunten Zöpfe flechten zu lassen. Und einmal haben wir Kniffel gespielt und ihre Punkte gemeinsam berechnet. Beide Male musste ich aber wirklich alle Überzeugungskünste anwenden, die ich so in Petto hatte.

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Marie ist nicht allein – hast du auch eine Marie zu Hause?

So wie Marie geht es vielen Kindern – nur, dass die meisten zur Schule gehen müssen und weiterhin dem voranschreitenden Matheunterricht ausgesetzt sind, obwohl sie schon lange gar nicht mehr mitkommen. Der Mathe-Frust wächst dann schnell und endet nicht selten in Verzweiflung – bei Kindern und Eltern.

Der typische Ablauf sieht meistens so aus:

Das Kind ist gerade in die Schule gekommen und voller Vorfreude! Hier ist noch alles in Ordnung. In der ersten Klasse wird der Zahlenraum bis 20 behandelt und die Kinder sollen rechnen lernen. Aber viele zählen weiterhin die Aufgaben ab. Meistens fällt das in der ersten Klasse auch gar nicht weiter auf, denn kontrolliert werden in der Regel die Ergebnisse und nicht der Weg dorthin. Viele Erwachsene denken: „Ach, in der ersten Klasse ist Fingerzählen schon noch ok!“ Und tatsächlich kommt man im Zahlenraum bis 20 mit Zählen auch „einigermaßen gut durch“.

Aber in der zweiten Klasse wird der Zahlenraum dann auf 100 erweitert. Hier wird es mit Zählen schon schwieriger. Meistens sind die Kinder jetzt schon deutlich langsamer beim Lösen der Aufgaben. Wer sein Kind aufmerksam beobachtet, wird hier vermutlich schon Anzeichen von Mathe-Unlust erkennen.

Als nächstes kommt dann das 1x1 im Unterricht.

Oft werden die Reihen viel zu schnell hintereinander und ohne hilfreiche Strategien bzw. handelnde Erfahrungen eingeführt. Wer nun schon im Bereich bis 100 beim Plus- und Minusrechnen nicht fit war, wird mittelfristig auch beim 1x1 Probleme bekommen. Viele denken, das muss man einfach auswendig lernen, aber das ist ein fataler Irrglaube.

In der dritten Klasse toben die Kinder dann schon durch den Zahlenraum bis 1000, das 1x1 wird als gefestigt vorausgesetzt und für die schriftliche Multiplikation und Division dringend gebraucht.

„Wir haben das 1x1 so viel geübt und es hat auch richtig gut geklappt – aber jetzt, nach den Ferien ist alles wieder weg!“

Kommt dir das bekannt vor? Ein typischer Fall von einfach nur auswendig gelernten 1x1 Aufgaben. Ursache sind meistens mangelnde Strategien und Lücken in Basis.

Und dieses lückenhafte Fundament wird sich nicht von allein geben. Wenn dein Kind in der zweiten oder sogar höheren Klasse noch an den Fingern abzählt, dann braucht es dringend Unterstützung. Je früher du das erkennst, desto mehr Frust kannst du deinem Kind ersparen. Ich finde: Lieber von Anfang an kompetent begleiten, als dann später zur Nachhilfe schicken.

Vielleicht denkst du jetzt: „Ok, das leuchtet mir ein - aber was soll ich nun tun?“

Ich kann dir erzählen, was Katrin gemacht hat, damit aus Maries Leidens- eine Liebesgeschichte werden konnte.

Sie hat Marie geholfen, in Mathe so richtig durchzustarten – mit dem Mathe-Kickstart!

Das ist ein Online-Kurs mit Coaching, den ich entwickelt habe, um Kindern mit Rechenschwäche zu mehr Freude & Erfolg in Mathe zu verhelfen! Und um Familien darin zu unterstützen, diese Mathe-Problematik nachhaltig in den Griff zu bekommen.

Wie genau das abläuft, fragst du dich? Und warum diese Methode so gut funktioniert?

Der Kurs besteht u.a. aus 12 klar strukturierten und aufeinander aufbauenden Modulen. Katrin schaut sich immer abends das kurze Einführungsvideo des jeweiligen Moduls an. Hier wird ihr erklärt, wie sie mit Marie am besten den neuen Aufgabentyp kennenlernen kann. Außerdem gibt es verschiedene Übungs- und Spielanregungen. Vormittags, an 4-5 Tagen pro Woche, nehmen die beiden sich Zeit füreinander und „spielen Mathe“. Gerade die mathematischen Grundlagen kann man wunderbar spielerisch entdecken.

Weil Marie ja ein sehr bewegungsfreudiges Mädchen ist, findet die Lernzeit immer mit viel Action statt.

Denn keinesfalls muss man stets ordentlich am Tisch sitzen, um effektiv das Rechnen zu üben. Der Mathe-Kickstart begleitet jede Familie bei der Entwicklung eines für sie passenden Lernkonzeptes, denn jedes Kind lernt am liebsten auf seine Art und Weise.

Jeden Sonntag treffen sie sich mit mir und den anderen Teilnehmern in einer Video-Konferenz. Hier spielen wir im ersten Teil alle zusammen ein Mathe-Spiel und im zweiten Teil tauschen sich die Erwachsenen aus. Hier gibt es immer einen Themenschwerpunkt, der gemeinsam besprochen und reflektiert wird und es ist Raum für Fragen und individuelle Unterstützung.

Dass Marie, und auch die anderen Kinder, mit so großer Begeisterung und vor allem auch Erfolg bei der Sache sind, macht mich richtig glücklich! Wer hätte das gedacht – dass Marie und Mathe doch noch in Freude zueinander finden...

Und ich kann euch sagen: Maries Fortschritte sind der Knaller! Neulich haben wir eine Runde Blitzrechnen gespielt und ich konnte es kaum fassen: sie hat mir die Ergebnisse nur so um die Ohren gehauen!

Nix zählen, nix lange überlegen, nix Frust, nix Vermeidung – einfach voll der Kickstart!

Wenn du das für dein Kind auch möchtest – weitere Infos findest du hier!

Gastbeitrag von Joana Barth - Lern-Lust.com

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