Bali empfängt dich nicht – es umarmt dich. Von dem Moment an, in dem wir am Ngurah-Rai-Flughafen landeten und die schwüle, nach Frangipani duftende Luft einatmeten, wussten wir: Dieser Ort ist besonders.

Ankommen in Ubud

Unser erstes Ziel war Ubud, das kulturelle Herz Balis. Wir hatten eine kleine Villa gebucht, umgeben von Reisfeldern, und am ersten Morgen wurden wir vom Ruf der Hähne geweckt – kein Wecker nötig.

Die Kinder waren zunächst skeptisch: kein Pool, keine Klimaanlage in jedem Raum, Geckos an der Wand. Aber innerhalb von Stunden hatten sie die Geckos als Haustiere adoptiert und gaben ihnen Namen.

Die Reisfelder von Tegallalang

Keine Beschreibung kann die Tegallalang Rice Terraces wirklich vorbereiten. Diese in den Hang geschnittenen grünen Stufen, die sich bis zum Horizont erstrecken – atemberaubend. Wir wanderten fast drei Stunden durch die schmalen Pfade, begrüßt von Bauern, die uns Kokosnüsse anboten.

Tipp für Familien: Geht früh morgens – vor 8 Uhr habt ihr die Felder fast für euch allein, und die Temperaturen sind noch angenehm.

Tempel und Zeremonien

Bali hat über 20.000 Tempel – und es fühlt sich so an. Jeden Tag gibt es irgendwo eine Zeremonie. Wir durften einmal einer Odalan beiwohnen, dem Tempelgeburtstag, und wurden von einem älteren Mann in weiße Sarongs gehüllt, ehe wir eintraten.

Die Kinder standen mit großen Augen dabei: Gamelan-Musik, Opfergaben aus Blüten und Früchten, Frauen in farbenprächtigen Kebaya-Blusen. Echte kulturelle Bildung, die kein Schulbuch ersetzen kann.